Eine geomantische Analyse von Annaberg und Tannenberg

bei Haltern am See in der Hohen Mark

 

Hintergründe zu Haltern am See

Haltern am See liegt am Nordrand des Ruhrgebiets bzw. im südwestlichen Teil des Münsterlandes und im östlichen Teil des Naturparks „Hohe Mark“. Im nördlichen Bereich der Stadt liegt das Hügelland der Halterner Berge mit den Borkener Berge im Osten und den Rekener Kuppen im Westen. Unter einem jüngeren eiszeitlichen Geschiebe trifft man hier vor allem die Halterner Sande aber auch tonige Mergelschichten mit tlw. etwas Sandstein aus der Kreide an. Östlich vom Ort floss der Halterner Mühlenbach in die Stever, die etwas südlicher dann in die südlich am Ort vorbeifließende Lippe mündet.

Bereits in den 1920er Jahren wurde die Stever hier kurz vor dem Zusammenfluss in die Lippe als Halterner Stausee aufgestaut. Bis 1972 und 1985 wurde der See noch deutlich weiter vergrößert bzw. weitere Seen noch angelegt. Die Stauseen dienen vor allem als große Wasserspeicher für die Trinkwassergewinnung durch Verrieselung in den Halterner Sanden. Mit dem hier gewonnenen Trinkwasser werden große Teile der Bevölkerung im nördlichen Ruhrgebiet und im westlichen Münsterland versorgt. Diese Seen dienen aber auch als Erholungsseen für touristische Freizeitaktivitäten und sind in der Region ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Aufgrund der hohen positiven Attraktivität des Halterner Stausees hatte sich die Stadt „Haltern“ zum 1. Dezember 2001 offiziell in „Haltern am See“ umbenannt.

Das Gabelkreuz in der Sixtus-Kirche in Haltern am See

Die Stadtrechte hat „Haltern“ bereits seit dem Jahr 1289 erhalten. Erste altsteinzeitliche Siedlungsnachweise in der Region gehen allerdings bis in das 5./6. Jahrtausend v. Chr. zurück. Auch wurden in der Nähe vom Annaberg 1961 beim Autobahnbau der A 43 bronzezeitliche Gräber gefunden. Zur Römerzeit zwischen 8 v.Chr. und 9. n.Chr. hatten die Römer mehrere Lager in Haltern und auf dem Annaberg errichtet. Die Lager in Haltern lagen zur damaligen Zeit direkt an der Lippe, die damals also mehr als 700 m weiter nördlicher floss als heute. In dem Gebiet lebten ansonsten die Brukterer als sächsischer Volksstamm. Ab dem 8.Jhd. wurde das Gebiet dann fränkisch mit einem Königshof des Karl des Großen auf der anderen Lippeseite in Hamm-Bossendorf. Zwischen 1554 bis 1611 schloss sich Haltern dem Westfälischen Hansebund an. Haltern blühte als Handelsstadt, damals noch direkt an einer Furt über die Lippe gelegen, wirtschaftlich auf. Nach einem großen Hochwasser gab es 1569/70 allerdings auch hier eine erneute Verlegung der Lippe nach Süden, so dass die Stadt seitdem nicht mehr direkt am Fluss gelegen war.

Bereits 1503 wird eine Kreuzkirche als Pfarrei in Haltern erwähnt und auch im 15.Jahrhundert wird bereits von einer Kreuzverherrlichung in der St. Sixtus-Kirche erwähnt. 1726 wird von einem Lichtwunder am Gabelkreuz an Händen und Seitenwunde in der St. Sixtus-Kirche berichtet. Dadurch wurde das Gabel-Kreuz wundertätig und im Jahr 1749 wird von ersten Heilungen von kranken Kindern berichtet. Seit 1750 gibt es deshalb in Haltern auch eine Wallfahrt und Kreuztracht. 1960 hat man im Gabelkreuz Reliquien entdeckt. Es waren ein Tuch aus dem 12.-13. Jahrhundert sowie Knochen und Kreuzpartikel, die 1808 als echt beurkundet wurden. Dies könnte auch der Sagengeschichte entsprechen, dass das Kreuz 1340 bei Haltern in Lippe gefunden wurde und in die Kirche gebracht wurde.

Donnerbesen in einer Ausfacherung aus dem 17. Jahrhundert im Heimatmuseum Römstedthaus in Bergen

Das Gabelkreuz kann man deshalb wohl direkt auf den Beginn der Kreuzverherrlichung hier ab Anfang des 14.Jahrhunderts zurückführen. Gabelkreuze haben eine Kreuzform mit hochgezogenen Seiten ähnlich eines Y bzw. Ψ. Diese Form kann man auch auf einen Runenbuchstaben, der „Man“-Rune, zurückführen. Die Man-Rune steht für den Mensch/Mann und den Weltenbaum. Sie verbindet den Körper die Seele und den Geist und steht im christlichen Sinne auch für die Dreifaltigkeit. Die Y- bzw. Y-Form wird in Norddeutschland bei alten Häusern auch als Schutzsymbol, als „Donarbesen bzw. Donnerbesen“ oder „Hexenbesen“, eingesetzt.

Die Gabelkreuz-Tradition in Haltern kann deshalb als eine Christianisierung eines ehemals alten germanischen Brauchtums in dieser Region gedeutet werden. Die im Gabelkreuz vorhanden 3 Spitzen können eventuell auch ein Hinweis auf den römischen drei Matronenkult, der in den römischen Provinzen auch am Niederrhein üblich war, oder auf eine Verehrung der germanischen Göttinnen, den drei Nornen, bzw. im christlichen Brauchtum den drei Beten sein. Dies wären die Borbet oder weiße Göttin und im christlichen Brauchtum die Hlg. Barbara, die Ambet oder rote Göttin und im christlichen Brauchtum die Heilige Margaret und schließlich die Wilbet oder schwarze Göttin und im christlichen Brauchtum die Heilige Katharina. Die drei Matronen galten als Schutzsymbol oder Heilige für Familie, Fruchtbarkeit oder beruflichen Erfolg. Drei Matronensteine wurden zur Römerzeit oft auch als Dank für die Errettung von einer Gefahr oder Krankheit errichtet. Den drei Matronenkult findet man in vielen Kulturen und Regionen. Er könnte aber hier ohne weiteres auf die in Haltern stationierten römischen Soldaten aus dem Niederrhein kommend erklärbar sein. Die entsprechenden christlichen drei Bethen, die Hlg. Katharina, Hlg. Barbara und Hlg. Margaretha, sind auch drei der 14 Nothelferheiligen und sind wohl mit dem Zeichen des Haustürsegens zu Dreikönige „C+M+B“ mit gemeint: K(C)atharina, Margaretha, und Barbara.

 

Hintergründe zum Wallfahrtsort Annaberg und zur St. Anna Kapelle

Etwa 2,5 km westlich vom Stadtzentrum von Haltern am See entfernt liegt der Annaberg als letzter Ausläufer der Rekener Höhen bzw. der Hohen Mark direkt an der Lippe gelegen. In den sandigen mergligen Gesteinsschichten der Kreide haben sich an einigen Stellen Raseneisensteine gebildet, die mit einem Eisenanteil von 20 – 40 % sehr eisenhaltig waren und deshalb bereits wohl früh auch hier gesammelt bzw. abgebaut wurden. Sicher nachgewiesen ist hier der Abbau zu Anfang des 19.Jahrhundert. Die teilweise aufgewühlte Bodenstruktur und die Kuhlen am Hang des Annabergs können wohl auf diesen Bergbau zurückgeführt werden. Die Einfassungen der Kreuzwegstationen Teile des Kreuzweges und auch die Mariengrotte auf dem Annaberg wurden mit diesen Raseneisensteinen, die auch Sandsteinknauer genannt werden, errichtet.

Der Römerwall auf dem Haltener Annaberg mit Hervorhebung des Südostwalls bzw. des Kreuzwegs sowie der Hl. Anna Kapelle

Bereits 1816 gab es erste Ausgrabungen von mehreren Grabhügeln auf dem Annaberg und im nahen Umkreis wurden, wie oben erwähnt, beim Autobahnbau der A 43 in den 1980er Jahren weitere bronzezeitliche Gräber gefunden. Der Annaberg wurde schon seit Beginn der Jungsteinzeit zur Rössener-Kulturzeit und später zur Bronzezeit für Bestattungen genutzt. Bereits 1816 gab es auch erste Anzeichen einer römischen Besiedlung am Annaberg, die dann 1838 vom preußische Oberstleutnant Friedrich Wilhelm Schmidt bestätigt wurden. 1899 bis 1901 erforschte der Museumsdirektor Dr. C. Schuchardt von der Altertumskommission für Westfalen den Annaberg. Mit diversen Suchgräben konnte er ein etwa dreieckiges römisches Kastell auf dem Annaberg nachweisen. Das römische Kastell auf dem Annaberg diente wohl zwischen 8 v.Chr. und 9. n.Chr. als Vorposten für das eigentliche Kastell in Haltern am See. Da vom Kastell in Haltern ein Gräberfelderweg in Richtung des Kastels auf dem Annaberg nachgewiesen wurde, sind aber auf dem Annaberg auch einige römische Tempelanlagen denkbar. Die Ausgrabungen in Haltern am See werden heute durch das Römermuseum des Landschaftsverband Lippe LWL umfangreich erforscht und dokumentiert.

Wie bereits bei Haltern erwähnt, gab es auf der anderen Lippeseite einen Königshof des Karl des Großen in Hamm/Bossendorf. Der Annaberg selber wird aber auch 1378 auch „Kommberg“ und im 17.Jhd. „Königsberg“ genannt. Nach einer Überlieferung soll am Annaberg der letzte Sachsenfürst gelebt und begraben sein und manchmal zu Vollmond sieht man ihn noch. Es gibt aber einige, die hier ein Heiligtum der Veleda oder Frigia/Freja, also ein germanisches Heiligtum vermuten. Der Annaberg kann also auch in vorchristlicher Zeit ein Herrschaftssitz oder ein Heiligtum gewesen sein.

Die christliche Tradition in der Region begann wohl im 14.Jhd. als 1317 der Bischof zu Münster ein Kollationsrecht, also ein Vorschlagsrecht für die Besetzung eines Kirchenamtes, für eine Kapelle zu Bossendorf bekam. Da mit Bossendorf auch Bergbossendorf gemeint sein kann, könnte damit auch eine Kapelle auf dem Annaberg aber auch auf dem Tannenberg gemeint sein. Der Standort der 1378 erwähnten Kapelle, deren Einnahmen der Ritter von Bytter von Raesfeld damals sich nicht ermächtigte, sondern weiterhin dem Kloster Marienborn in Coesfeld zur Verfügung gestellt wurden, war aber wohl mit der Lagebeschreibung am Kommberg (Königsberg) bei Bossnippe (Bossendorf) eindeutig.

Der ´historische Brunnen Annapütt´ am Anfang des Annaberger Kreuzwegs

Sicher nachgewiesen ist, dass der Anfang der Anna-Verherrlichung am Annaberg mit der Entstehung der Anna-Selbdrittfigur, die Darstellung der heiligen Mutter Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind, in der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts hier begann. Im Jahr 1556 wird in einem Pfarrbericht zu Lünen von einer Heilung bei der Quelle beim ´Kommeberg´, also dem heutigen Annaberg, berichtet und 1620 ist eine erste Wallfahrt aus Bocholt zum Annaberg belegt. Eine damals wohl schon vorhandene Kapelle wurde im 30jährigen Krieg zerstört. 1653 wird nur von einem Beetshaus auf dem Annaberg berichtet. 1662 wird auch erwähnt, dass die Quelle mit dem heiligen Wasser bei St. Anna auf dem Königsberg, dem heutigen Annaberg, vom damaligen Pfarrer Hermannus Boeker renoviert wurde.

Der 1981 vom Heimatverein wiedergefundene und neu instandgesetzte Brunnen gehörte wohl zum ehemaligen Bauernhof bzw. zur Küsterei und war wohl nicht die 1662 erwähnte Quelle. Der Brunnen, der sogenannte `Annapütt`, am Anfang des Kreuzweges ist wohl die Fassung der 1910 durchgeführten Bohrung. Bis in die 1950er Jahre hatte dieser Brunnen wohl noch funktionierte, dann ist er trockengefallen. Nach der Erzählung eines Teilnehmers bei einem Seminar von mir wurde in seiner Kindheit noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach der Geburt eines Kindes Zuckerstückchen in das Wasser des Brunnenbeckens geworfen. Das Ritual kann als Dankesopfer auch auf ein altes eher vorchristliches Opferritual hinweisen, das damals hier noch durchgeführt worden ist. Das Ritual entspricht der Verehrung von heiligen Quellen, wie hier der Anna-Brunnen, wie sie im heidnisch germanischen Brauchtum üblich waren.

Die Anna Selbdrittfigur in der St. Anna Kapelle

1769 berichtet der Pfarrer Schmitz aus Oer, das um 1660 das Gnadenbild der Anna Selbdritt-Figur mehrmals in einem Baum am Tannenberg gefunden wurde. Nach einem Wasserwunder am Annaberg bei Haltern wurde es in die heutige dortige St. Anna Kapelle gebracht und vollbrachte sofort viele Wunder.

Das Hauptschiff der heutigen St. Anna Kapelle stammt wohl nach dem Eintrag über der Tür aus dem Jahr 1674. Der heutige Chor wurde als erste Erweiterung bereits 1691 angebaut.

Zwischen 1687 und 1788 hatten Jesuitenpater die Betreuung der Gläubigen und Pilger auf dem Annaberg übernommen. 1701 zählte man 19.000 Kommunionen auf dem Annaberg. Im Jahr 1854 kamen anlässlich der 200Jahr-Feier der Anna Kapelle insgesamt 32 verschiedene Prozessionen aus den umliegenden Städten und Dörfern und zur Abschlussfeier am letzten Tag über 75.000 Besucher.

Der heutige Kreuzweg von der St. Anna Kapelle auf den Annaberg wurde durch den Halterner Jesuiten Pater der Sixtuskirche Theodor Casp. Wegener zwischen 1873 und 1875 angelegt. In den 60er Jahren des 20.Jahrhundert erhielten die Kreuzwegstationen neue Figuren. Das Bodenmosaik des Kreuzweges ist aber noch größtenteils im Originalzustand aus 1875 erhalten.

Aufgrund der auch nach dem 2.Weltkrieg nicht nachlassenden Pilgerströme wurde im Norden an die Kapelle die sogenannte Pilgerkirche angebaut, die dann 1969 eingeweiht wurde und nun bei großem Andrang einen gemeinsamen Gottesdienst im Innen- und Außenbereich ermöglicht. Im Jahr 1981, als unterhalb vom Annaberg inmitten des Kreuzweges von den Vertriebenen aus Oberschlesien in Erinnerung an deren Annaberg in Ihrer Heimat eine Gedenkstätte errichtet wurde, waren rund 150.000 Pilger am Annaberg gewesen.

In diesem Jahrtausend wurde dann noch 2004 auf der Hoffläche direkt vor dem Eingang zur St. Anna Kapelle und zur Pilgerkirche in der Bodenpflasterung ein Labyrinth angelegt. Das von Dipl. Ing. Petra Giewald und dem Architekten Thomas Krail angelegte Labyrinth ist ein christliches Labyrinth des Typs von Amien mit sechs Umgängen.

 

Hintergründe zur St. Anna Kapelle und zum Ludgerusbrunnen auf dem Tannenberg, der alte Annaberg

Die Hl. Anna Kapelle auf dem Tannenberg

Die heutige Halterner Bauernschaft „Tannenberg“ gehörte früher zum Ortsteil Lippramsdorf. Sie liegt in der Hohen Mark an einer alten Wegkreuzung des ´Tannenberger Wegs´, der aus dem Ruhrgebiet von Süden von Marl kommend über die Lippe nach Norden ins Münsterland Richtung Dülmen und Reken führte, mit dem ´Alter Weseler Weg´, der, wie der Name schon sagt, vom Niederrhein von Wesel kommend nach Osten nach Haltern führte. Der Verlauf des ´Alter Weseler Weg´ entspricht auch der heutigen B 58, die über Lüdinghausen bis nach Lippstadt führt, und früher als alter Fernweg weiter dann nach Osten auch Richtung Paderborn ging. Der Weseler Weg soll früher auch als „Bornweg“ = Quellweg und „Soltpättken“ = Salzweg bezeichnet worden sein. Mit Born = Quelle könnte der im Nordteil der Ortschaft gelegene Ludgerusbrunnen gemeint sein. Und das Salz für den Salzweg kam mit Sicherheit von den Solen aus dem Soester Raum.

Der Tannenberg selber ist eher eine kleine niedrige Kuppe eines Hügelausläufers der Reekener Kuppen aus der Hohen Mark. Die Reekener Kuppen sind eher eine flachwellige Hügellandschaft mit mergeligen sandigen Kreideschichten im Untergrund.

Tannenberg in Haltern als ´Alt St. Annaberg´ in der linken Mitte des Bildes

Der heutige Ort Tannenberg wird Anfang des 17.Jahrhundert erstmalig erwähnt. Wobei die damalige Bezeichnung des Tannenbergs noch „Ten Annenberg“, also ´Zum Annaberg´, war und auch im Urkataster 1842 wird Tannenberg als „Alter St. Annaberg“ bezeichnet wird (siehe auch ´Alt St. Annaberg´ in Grafik mit Karte von Le Coq ). Bis heute ist die offizielle Flurbezeichnung bei der Tannenberg-Kapelle immer noch „Alter St. Annaberg“. Dagegen hieß der heutige Annaberg bei Haltern 1378 „Kommberg“ und wurde selbst im 17.Jhd. noch als „Königsberg“ bezeichnet. Tannen hat es auch bis ins 18. Jahrhundert in dieser Gegend gar nicht gegeben. Der Name Tannenberg ist nach Kloth und Paul also eher auf eine Verkürzung des alten Namens „Ten Annenberg“ zu „T annenberg“ zurückzuführen. Der Name „Alter St. Annaberg“ lässt nach Kloth und Paul dagegen die Vermutung zu, dass hier früher bzw. immer noch der eigentliche Annaberg war und ist.

Der im Jahr 1662 vom Haltener Pfarrer Hermannus Boeker erwähnte Brunnen bei einer Kapelle am Weseler Weg wird, auch aufgrund seiner präzisen Entfernungsangabe gegenüber dem heutigen Annaberg, wohl der erwähnte Ludgerusbrunnen auf dem Tannenberg bzw. bei der von ihm beschriebenen damals schon verfallenen alten St.Anna Kapelle hier gewesen sein. Von ihm wird der Brunnen auch als ´S.Annae´-Fontein, also als St. Anna-Brunnen, bezeichnet, der weiterhin besucht und gebraucht wurde.

Der Ludgerusbrunnen in Tannenberg in Haltern am See

Dem Ludgerusbrunnen wird nachgesagt, dass er vom Heiligen Ludger, also mindestens vor 809 n. Chr. (gest. 809 in Billerbeck), persönlich gefunden worden ist. Es war gut möglich, dass damals der Heilige Ludger auf seinen Missionarswegen von Essen-Werden nach Münster auch tatsächlich auf einem der alten Fernwege hier am Tannenberg vorbeigekommen ist. Nach einem Gottesdienst klagten die Bauern vom Tannenberg dem hl. Ludger über ihre Wassernöte und baten ihn um seine Hilfe. „Sie hätten schon in allen Teilen der Bauernschaft nach Wasser gegraben, seien aber nirgendwo fündig geworden und müssten daher das Wasser von weit herholen. ´Euch soll geholfen werden´, sprach der hl. Ludger, griff zu seinem Bischofsstab und nach einigem Suchen stieß er mit dem Stab auf eine bestimmte Stelle, er sprach weiter: ´Hier sollt Ihr einen Brunnen graben und Ihr werdet Wasser finden´. Die Tannenberger befolgten seinen Rat. Sie stießen bei einer nicht erwarteten geringen Tiefe auf eine Wasserader und waren hochbeglückt, endlich das Wasserproblem in ihrer Siedlungsgemeinschaft gelöst zu haben.“ (Zitat aus dem Infoblatt der Nachbarschaft Tannenberg zum Ludgerusbrunnen)

Seitdem war der Ludgerusbrunnen der nie versiegende Brunnen, der selbst in den trockensten Zeiten die gesamte Dorfschaft noch mit Wasser versorgte. Dies ist schon erstaunlich, da Tannenberg auf einem kleinen Plateau liegt und der Brunnen nur 8,5 m tief ist. Die anderen Brunnen in seiner Umgebung liegen oft tiefer und sind in der Regel 20 bis 30 m tief. Trotzdem hat er auch im trockensten Jahr 1911 die neun Höfe der Bauernschaft mit Wasser versorgt. Der Ludgerusbrunnen muss entsprechend in den sandigen mergligen Gesteinsschichten der Kreide aus einer anderen Wasserführung, radiästhetisch von einer tieferen Wasserader, gespeist werden als die anderen Brunnen im Umfeld. Dies würde auch den leicht artesischen Druck erklären, der den Pegel im Brunnen früher in der Regel bis 2,8 m unter Geländeniveau ansteigen ließ. Erst seitdem im Jahr 1955 Tannenberg an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen wurde verlor der Brunnen an Bedeutung. Bis heute ist er jedoch noch als alter Schachtbrunnen mit einem hölzernen Schöpfgerüst mit Wassereimer erhalten geblieben und wird weiter von der Nachbarschaft gepflegt.

Der Ursprung einer St. Anna Kapelle auf dem Tannenberg geht wohl auf vor 1614 zurück, da damals entschieden wurde das die einzige St. Anna Kapelle im Kirchspiel Lippramsdorf wegen Baufälligkeit abgerissen werden sollte und von den Anwohnern wieder aufgebaut werden sollte. Dies entspricht auch den Angaben in einem Text aus dem Pastorat in Haltern aus 1662 bei dem erwähnt wird, dass eine St. Anna Kapelle, die eine halbe Stunde Fußweg von dem heutigen Annaberg entfernt liegt (real ca. 3,5 km), um 1648 eingestürzt war. Vermutlich kam das aus dem 15.Jahrhundert stammende Gnadenbild der heiligen Anna Selbdrittfigur von der alten St. Anna Kapelle bei Tannenberg in dieser Zeit nach Lippramsdorf. Später wurde dann diese Figur von der Lippramsdorfer Patronatsherrin Raesfeld zu Ostendof dem Halternen Pfarrer Nottebohm geschenkt, der die Figur dann in die St. Anna Kapelle auf dem heutigen Annaberg bei Haltern aufstellen ließ, die 1674 fertiggestellt wurde, und wo sie heute immer noch steht.

1769 berichtet auch der Pfarrer Schmitz aus Oer, das um 1660 das Gnadenbild der Anna Selbdritt-Figur mehrmals in einem Baum am Tannenberg gefunden wurde. Nach einem Wasserwunder wurde sie in die Kapelle am heutigen Annaberg bei Haltern eingesetzt und vollbrachte dort sofort viele Wunder.

Lange gab es auf dem Tannenberg keine Kapelle. Erst 1935 wurde nach einer Spende des Tannenberger Kaufmanns Hövelmann eine kleine neue Kapelle bzw. Bildstock errichtet. Beim Bau der neuen Kapelle wurden auch die Fundamente eines Vorgängerbaus gefunden.

Der jetzige Kapellenbau wurde wegen eines Gelübdes einiger Anwohner im Jahr 1962 errichtet. Direkt nach dem 2. Weltkrieg hatten einige Männer eine Gefangennahme durch entlassene russische Zwangsarbeiter überlebt. Als Dank dafür wollten sie eine größere Kapelle auf dem Tannenberg errichten. Nach längerer Zeit waren genug Spendengelder gesammelt und die Kapelle wurde schließlich nach einem Entwurf von Ludger Hohmann und Alfred Osemann aus Haltern als achteckigen Rundbau aus regionalen Findlingen und Feldsteinen an der Stelle des bisherigen Bildstocks errichtet. Am 29.06.1962 wurde die neue Kapelle vom Lippramsdorfer Pfarrer mit dem Wasser des Ludgerusbrunnen als St. Anna Kapelle geweiht. 2002 kam anlässlich der 40 Jahrfeier sogar der der Bischof aus Münster vorbei.

Geomantische Betrachtungen zum Tannenberg und zum Ludgerusbrunnen

Die besondere Bedeutung des Tannenbergs mit der heutigen Hl. Anna Kapelle und dem Ludgrusbrunnen kann man aus der oben beschriebenen Namensgeschichte des Ortes als der ´Alter St. Annaberg´ herleiten. Auch der Umstand, dass der Ludgerusbrunnen im Norden der Dorfschaft vom heiligen Ludger selber gefunden worden sein soll, ist aus geomantischer Sicht schon ungewöhnlich und belegt den hohen spirituellen Stellenwert des Brunnens für die Bevölkerung.

Der Standort der heutigen St. Anna Kapelle entspricht nach den Berichten aus 1935 noch genau dem Standort der ursprünglichen St. Anna Kapelle, die bereits weit vor 1614 hier gestanden haben soll. Wenn das Gnadenbild der heiligen Anna-Selbdrittfigur, die relativ sicher im 15.Jahrhundert entstanden ist und ursprünglich hier gewesen war, bereits kurz nach seiner Schaffung zur damaligen St. Anna Kapelle auf dem heutigen Tannenberg gekommen war, dann würde die Annaverehrung hier bereits bis ins 15.Jahrhundert zurückreichen.

Ergebnisse der radiästhetischen geomantischen Untersuchung der St. Anna Kapelle auf dem Tannenberg

Von der Landschaftsdynamik tritt der Tannenberg geomantisch nicht sehr hervor bzw. hat der Ort keine besonderen Qualitäten. Am Standort der heutigen St. Anna Kapelle treffen sich allerdings radiästhetisch eine geomantische Kraftlinie (in der Grafik gelb = GZ) mit einer Verwerfung mit einer Wasserader (in der Grafik  – – – = Verwerfung und Blau = Wasserader), die jeweils alle rechtsdrehend sind und zusammen einen starken positiven Kraftplatz ergeben. Der Kreuzungsbereich hat eher eine stärkere Yin-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Luft-, Wasser- und Erd-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Feuer, Erde, Metall und Wasser. Der Ort hat insgesamt eher eine erdhafte und nach unten ziehende Grundqualität. Insgesamt ist er auf jeden Fall ein heiliger Ort, der auch als Himmelstor zu den himmlischen Kräften dienen kann und ein Ort an dem Weissagungen möglich sein können.

Auch die Wasserader und die Verwerfung die beim Ludgerusbrunnen vorhanden sind, sind beide jeweils ursprünglich rechtsdrehend gewesen. Neben der Besonderheit als nie versiegender Brunnen ist dieser Umstand wohl auch der Grund für die spirituelle Bedeutung als Heiliger Brunnen, da heiligen Brunnen oder Heilquellen in der Regel rechtsdrehend und damit die Lebensenergie fördernd sind.

Aus geomantischer Sicht ist es deshalb wohl kein Zufall, dass die alten Fernwege sich genau am Tannenberg kreuzten. Für Fernreisende ist es immer wichtig für eine Zwischenpause einen positiven Ort zum Aufladen zu haben und bei der Reise zwischendurch auch wieder gutes Wasser für den weiteren Weg schöpfen zu können. Es spricht also viel dafür, dass die besondere Qualität des Tannenbergs mit dem Ludgerusbrunnen sich bei den Reisenden früher herumgesprochen hat und Sie deshalb bei ihrer Reise den Weg lieber über den Tannenberg gewählt haben.

Die heutige Tannenberger St. Anna Kapelle und der Ludgerusbrunnen sind ein Zeichen für eine der lokalen Überlieferung mit einer über tausendjährigen christlichen Tradition und Wertschätzung der lokalen Dorfgemeinschaft zu Ihrem Kraftort und zu Ihrem heiligen Brunnen.

Da der Ludgerusbrunnen aktuell nicht mehr zur Wassergewinnung genutzt wird und im alten offenen Schachtbrunnen das Wasser im Brunnen auch von Fremdkörper beeinträchtigt sein kann ist das Wasser aus dem Brunnen leider heute nicht als Trinkwasser geeignet. Wer aber will kann gerne die Kapelle besuchen und dann in das Innere gehen und in der Mitte das Potential des Zentrums des Kraftortes wahrnehmen. Wer will kann auch etwas tönen oder christliche Lieder anstimmen und die schöne Akustik in der Kapelle genießen. Falls das Kapelleninnere geschlossen ist, der könnte ebenso im Vorraum etwas tönen oder im Norden und Süden der Kapelle Anteil von dem Kraftpotential des Kraftplatzes des alten St. Annabergs Anteil nehmen.

 

Geomantische Betrachtungen zum Annaberg und zur St. Anna Kapelle

Die St. Anna Kapelle auf dem Annaberg in Haltern am See.

Weiter oben wurden bereits die geographischen Bedingungen und historischen Ereignisse des Annabergs und der St. Anna Kapelle beschrieben, die kulturhistorisch belegt sind. Im Folgenden geht es um die qualitativen Einflüsse und Besonderheiten der Landschaft, die aus geomantischer Sicht zur überregionalen Bedeutung und zum Bau der St. Anna Kapelle an diesem Ort beigetragen haben.

Dabei werden die Hintergründe für die subjektive spirituelle Wirkung der Landschaft vorgestellt und einige radiästhetische Besonderheiten beschrieben, die für die Auswahl des Standortes der St. Annakapelle und für die Gestaltung des Kreuzweges mit verantwortlich sind.

Besonderheiten der Namensgeschichte

Aus geomantischer Sicht ist es schon ungewöhnlich, dass es kulturgeschichtlich eigentlich zwei Annaberge, der ehemalige ´Königsberg´ und heutige Annaberg sowie der ´Alter St. Annaberg´ und heutige Tannenberg, in Haltern gibt. Nach der oben beschriebenen zeitlichen Chronologie ist es aber offensichtlich, dass ursprünglich die St. Anna Kapelle auf dem heutigen Tannenberg die erste und einzige St. Anna Kapelle war und erst später die St. Anna Kapelle auf dem heutigen Annaberg errichtet worden ist.

Der heutige Annaberg ist aus geomantischer Sicht aber auch besonders, da es hier nachgewiesener Maße eine mehrere tausendjährige Kulturtradition gibt, und dass der Annaberg immer wieder von den hier lebenden Menschen vor allem zu rituellen Zwecken genutzt worden ist. Auch wenn der alte Name des Annabergs, als Königsberg, nicht direkt einen realen Königssitz eines Sachsenfürsten hier auf dem Annaberg belegt, ist er doch ein Hinweis auf den Stellenwert und die Bedeutung des Berges für die Bevölkerung. Der Berg eines Königs ist ja schon etwas besonders und hat eine eher machtvolle Ausstrahlung.

Das auch die Römer hier um die Zeitenwende ein Kastell errichtet hatte ist auch ein Beleg dafür, dass der Berg zu mindestens strategisch eine besondere Bedeutung hatte. Aufgrund der Gräberfeldwege von dem Kastell in Haltern am See zum Annaberg hin könnte auf dem Annaberg aber auch eine rituelle Nutzung möglich gewesen sein. Eine flächige Ausgrabung innerhalb des römischen Kastells ist auf dem Annaberg allerdings noch nicht erfolgt, so dass es für eine römische Tempelanlage bisher noch keine archäologischen Beweise gibt.

Geomantische Analyse der Landschaft des Annaberges

Die Lage und der Verlauf der Berge und Flüsse sind ein grundlegendes Kriterium für einen Standort mit dem die Energiequalität der Landschaft beurteilt werden kann. Die Drachenlinien und Drachenadern der Berge, die Bergdrachen, sowie der Verlauf der Flüsse, die Wasserdrachen, sind wichtige Aspekte zur geomantischen Beurteilung einer Standortsituation. Die richtige Anordnung und der Verlauf der Berg- und Wasserdrachen bzw. des sogenannten Landschaftstempels sind die Voraussetzung um einen guten Kraftort zu erhalten (Weitere Infos zu Berg- & Wasserdrachen unter Berg- und Wasserdrachen ). Deshalb soll nun die Landschaftsstruktur des Annabergs nach geomantischen Kriterien untersucht werden.

Geomantische Analyse der 5 Tiere des Annabergs in Haltern am See.

Der ideale Standort hat möglichst immer einen großen Berg im Rücken (die Schildkröte) und eine offene Landschaft mit Ausblick auf Wasser im Blick (der Phönix). Ideal dann mit einer kleinen Anhöhe als Sammelort der Lebenskraft (der Ming Tang oder Hellste Palast mit der stärksten die Chi-Kraft). Wenn der Standort dann auch noch von weiteren Hügelketten umarmt wird (der Drache und Tiger) und eine gute Energiezufuhr durch einen gewundenen Flusslauf in Richtung des Phönixes vorhanden ist, dann wäre es nach den chinesischen Feng Shui-Regeln ein sehr kraftvoller optimaler Standort.

Für den Annaberg bei Haltern am See treffen diese Kriterien für einen Kraftplatz zu. Im Nordwesten vom Annaberg ist bei Holtwick eine Schildkröte die höchste Erhebung vorhanden. Im Süden ist mit der offenen Talaue der Lippe ein Phönix vorhanden. Ebenso gibt es zwei Ausläufer aus der Hohen Mark, zum einen im Westen die Höhenkuppe bei dem Tannenberg und zum anderen etwas nördlich von Haltern eine Anhöhe in der Sunderner Heide. In der Grafik mit den Hervorhebungen der Höhenschichten (Grafik siehe rechts) ist die Topographie des Geländes mit den Tieren der Landschaft deutlich zu erkennen.

Geomantische Analyse der Landschaftsdrachen des Annabergs in Haltern am See.

Der Annaberg ist auch über einen Höhenzug direkt mit den Rekener Höhen der Hohen Mark verbunden und ist demnach der Kopf eines Bergdrachens und wird mit einer starken Yang-Dynamik versorgt. Von Osten nach Westen fließt im Süden die Lippe, als lokaler Wasserdrachen mit einer angenehme Yin-Dynamik, direkt am Annaberg vorbei (Grafik siehe links).

Damit hat von der Landschaftsdynamik der Annaberg neben einer günstigen Konstellation der fünf Tiere eine starke Energiezufuhr durch einen Bergdrachen mit einem angenehmen Sammelort der Chi-Kräfte im Bereich des römischen Kastells und am Kreuz des Kreuzweges und eine gute Energieweiterleitung durch die Lippe. Der Annaberg hat also ein positives Kraftpotential, das für einen Heiligen Ort oder für einen Herrschaftsstandort ideal ist. Zusammen mit dem auf der südlichen Seite der Lippe gelegenen Bergdrachen mit dem Hammer Berg am Ende ist der Annaberg auch ein Schwellenhüter für das Lippetal.

Wer will kann ja zu Fuß die Qualitäten des Landschaftstempel des Annabergs mal entdecken. Es bietet sich dann ein Weg vom Parkplatz über die St. Anna Kapelle dann an der Mariengrotte vorbei zum alten Kreuzweg auf den Annaberg an. Dort kann man dann die verschiedenen Kraftzentren oder Stationen des Kreuzweges im Bodenmosaik entdecken (siehe auch weiter unten zum Kreuzweg). Oben vor dem Gipfelkreuz hat man dann die Chance auch etwas von dem Kraftpotential des Bergdrachens wahrzunehmen. Danach könnte man über den heutigen Kreuzweg wieder runter Richtung Kapelle gehen und dort dann über die Fahrstraße runter ins Tal gehen. Wenn man sich dann bei der Dorstener Str. rechts hält kann man ca. 150 m nach der Unterführung für den heutigen Radweg auf der gegenüberliegenden Seite in einen Feldweg Richtung Lippe gehen. Hier kann man dann direkt am Lippeufer auch Anteil an der Qualität des Wasserdrachens der Lippe nehmen. So kann man auf einem relativ kleinen Spaziergang die unterschiedlichen Kraftpotentiale des Landschaftstempel des Annabergs kennenlernen und wahrnehmen.

Wer will kann auch gerne einmal an einer geomantischen Führung teilnehmen auf der man dann gemeinsam mit anderen zusammen unter Anleitung diese Orte entdecken und erleben kann.

Belege zur heiligen Quelle

Der erste Bericht einer Heilung bei der Quelle auf dem heutigen Annaberg aus dem Jahr 1556 bezieht sich relativ sicher auf den Annaberg, da die Ortsangabe ´Kommeberg´ als ´Königsberg´ wohl eindeutig ist. Auch der zweite Beleg aus dem Jahr 1653 der von einem Neubau einer Kapelle neben der Quelle auf dem Annaberg berichtet bezieht sich wohl sicher auf den heutigen Annaberg, da die St. Anna Kapelle am Tannenberg bereits um 1648 eingestürzt war und danach lange Zeit lang nicht wieder dort aufgebaut wurde. Auch die Quelle mit dem heiligen Wasser, die 1662 vom damaligen Pfarrer renoviert wurde, hat mit der Ortsangabe auf dem Königsberg eindeutig auf dem heutigen Annaberg gelegen.

Es wird also sicher seit Mitte des 16. Jahrhunderts eine heilige und wunderträchtige Quelle auf dem heutigen Annaberg gegeben haben. Leider ist die Quelle wohl bis zum Ende des 19. Jahrhundert doch mit der Zeit versiegt, sonst wäre es 1910 nicht nötig gewesen eine neue Bohrung durchzuführen. Diese Bohrung speiste wohl den ´historischen Brunnen Annapütt` am Anfang des Kreuzweges (siehe Bild oben), der bis Mitte des letzten Jahrhunderts noch Wasser hatte. Leider ist auch nach seiner Renovierung im Jahr 2007 durch die Heimatfreunde Haltern der Brunnen immer noch trocken. Radiästhetisch ist nach meinen Untersuchungen dort auch keine Wasserader mehr vorhanden. Der 1981 wiedergefundener Brunnen, der hinter dem heutigen Wirtshaus am Parkplatzrand liegt, war nach geomantischer radiästhetischen Untersuchung nicht die heilige Quelle, da das Wasser im Brunnen und die Wasserader dort nicht positiv rechtsdrehend war und auch keine Qualitäten von Heilige Kraft oder Lebenskraft hatte. Er war deshalb eher wohl nur ein normaler Trinkwasserbrunnen für den ehemaligen Bauernhof bzw. der alten Küsterei gewesen. Ich selber konnte leider keinen Standort der ehemaligen heiligen Quelle auf dem Annaberg mehr ermitteln, so dass der Standort der Quelle immer noch unklar ist.

Besonderheiten der St. Anna Kapelle und der Anna Selbdritt-Figur

Kraftplatz am heutigen Standort der Anna Selbdritt Figur in der Annakapelle in Haltern am See

Auch wenn die Kapelle auf dem heutigen Annaberg mit Sicherheit nicht die erste St. Anna Kapelle in Haltern war, sondern ursprünglich die erste St. Anna Kapelle auf dem heutigen Tannenberg stand, sind doch der frühe Nachweis über einen Bildstock mit einem Bildnis der Hl. Anna aus dem Jahr 1556 ein Beleg für eine sehr frühe Verehrung der Heiligen Anna hier auf dem Annaberg. Auch das Alter der Anna Selbdritt-Figur, die in der 2. Hälfte des 15. Jahrhundert angefertigt wurde, ist ebenfalls ein Beleg für eine frühe Annaverehrung hier in der Region.

Nach dem Bericht des Pfarrers Schmitz im Jahr 1769 ist das Gnadenbild der Anna Selbdritt-Figur, nachdem es mehrmals wieder in einem Baum am Tannenberg gefunden wurde, erst über Umwege um 1660 dann in einem kleinen Gebetshaus auf dem heutigen Annaberg gebracht worden. Dort hat das Gnadenbild allerdings gleich viele Wunder vollbracht.

Der dann im Jahr 1674 von dem Bischof Bernd v. Galen bereits veranlasste Bau der heutigen St. Anna Kapelle, in dem die Anna-Selbdritt-Figur einen besonderen Platz bekommen hat, ist auch ein Beleg für den Stellenwert, den dieser Ort damals bereits hatte. Auch die im Jahr 1701 auf dem Annaberg durchgeführten 19.000 Kommunionen belegen die hohe Popularität des Annabergs in der Region.

Ergebnisse der radiästhetischen geomantischen Untersuchung der St. Anna Kapelle auf dem Annaberg

Nach der geomantischen Untersuchung steht die St. Anna Kapelle auf einer radiästhetisch besonderen Kreuzung von einer stärkeren geomantischen Kraftlinie mit einer Wasserader und einer Verwerfung. Wobei die Verwerfung und Wasserader jeweils rechtsgedreht, also energetisch positiv und die Lebensenergie fördernd sind. Der Kreuzungsbereich dieser drei Linien liegt genau in der südöstlichen Ecke des heutigen Hauptschiffes (siehe Grafik rechts) in der die Anna Selbdritt-Figur in einer Mauernische steht. Was ich bei der Untersuchung nicht wusste, ist der Umstand, dass das heutige Hauptschiff der Baukörper der Kapelle aus dem Jahr 1674 ist und der heutige Chor erst 1691 angebaut wurde. Der Kreuzungsbereich hat darüber hinaus eine eher stärkere Yin-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Wasser- und des Erd-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Wasser, Erde, und Metall.

Legende zur radiästhetischen geomantischen Untersuchung der St. Anna Kapelle

In der Gesamtheit ist so eine eher erdhafte Grundqualität mit einer wässrigen Dynamik vorhanden, die durch die Energien der geomantischen Zone noch gefördert werden. An so einem Kraftort sind Heilungen oder spirituelle Erlebnisse möglich. Nach der energetischen geomantischen Abfrage wurde dieser heilige Ort wohl auch für Anrufungen von höheren Wirkungskräften, wie z.B. die Hl. Anna aber auch anderer Engel, Feen oder göttliche Unterstützungen oder Ahnen genutzt. Der Ort ist auch ein Geister- oder Seelentor an dem man mit anderen Welten oder Wesenseinheiten in Kontakt treten kann.

Die Anna Selbdritt-Figur steht als Symbol auch für eine Verbindung zu unseren Ahnen. Mit der gemeinsamen Darstellung von der (Groß-) Mutter Anna, der (Mutter-) Maria und dem (Enkel-) Kind Jesus, wird eine Verbindung von Jesus zu seinen Ahnen mütterlicherseits dargestellt. Diese Darstellung der mütterlichen Vorfahren von Jesus ist auch ein Symbol eines Weiblichkeitskultes. In der Verbindung mit dem hier auch am Kreuzweg aufgestellten Gabelkreuz, das in einem Zusammenhang mit dem römischen drei Matronenkult und/oder den drei germanischen Beten stehen kann, könnte die Verehrung der Heiligen Anna auf dem Annaberg auch ein Hinweis auf einen vorchristliches matriachatisches Heiligtum hier sein.

Besonderheiten des Kreuzweges

Der alte Kreuzweg von der St. Anna Kapelle zum Annaberg wurde wohl zwischen 1873 und 1875 durch den Haltener Vikar der Sixtuskirche Theodor Casp. Wegener angelegt. Im Jahr 1967 wurde dann der heutige Kreuzweg angelegt.

Interessant ist am Verlauf des oberen Kreuzweges auch die Parallelität zum Verlauf des römischen Kastells (in der Grafik zwischen 2‚ und 3ƒ). Auch wenn die genaue Lage des römischen Kastells zu Wegeners Zeiten noch nicht bekannt war, da die genaue Lage des Kastells erst 1899 bis 1901 von Dr. C. Schuchardt von der Altertumskommission am Annaberg gefunden wurde, liegt der obere Kreuzweg genau auf der Innenseite des südöstlich römischen Walls des Kastells (siehe auch weiter oben in Grafik von Schuchardt). Aus geomantischer Sicht ist diese kulturübergreifende Nutzung des gleichen Ortes ein Beleg für eine über 2.000 jährige geomantische Nutzung eines Kraftplatzes von verschiedenen Kulturen.

Ergebnisse der radiästhetischen geomantischen Untersuchung des Annabergs mit Kreuzweg

Nach den Ergebnissen meiner geomantischen radiästhetischen Untersuchung liegt dieser Teil des Kreuzweges auch direkt auf einer stärkeren geomantischen Zone, die im oberen Bereich des Kreuzweges beim Gabelkreuz von einer rechtsdrehenden Wasserader mit einer rechtsdrehenden Verwerfung gekreuzt wird (in der Grafik bei ƒ3). Der Kreuzungsbereich hat eher stärkere Yang-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Luft-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Holz, Feuer und Erde. Der Ort hat eher eine dynamische anregende Grundqualität, die durch die Energien der Erdstrahlenkreuzung hier noch gefördert wird. Hier ist auf jeden Fall ein guter Kontakt zu den himmlischen Kräften möglich und der Platz wurde wohl auch zu Anbetungen und Opferungen genutzt. Bei der Zuordnung zu dem Trinitätsaspekt der drei Göttinnen entspricht die Gesamtqualität des Platzes vor dem Gabelkreuz der weißen Göttin (christlich Barbara).

Die 12. Kreuzwegstation auf dem Annaberg mit Gabelkreuz und alten Bodenmosaik

Vor dem Kreuz ist noch das alte Bodenpflaster aus dem 19.Jahrhundert erhalten. Direkt am Kreuz findet man im Steinmosaik die Zeichen JhS als Zeichen für ´Jesus Heiland Seligmachend´. Das h entspricht in seiner Form aber auch dem astronomischen Saturnzeichen und die 9 Quadrate im Steinmosaik davor könnte nach Agrippa von Nettesheim (1486 bis 1535) auch ein magisches Saturnquadrat sein. Astrologisch entspricht der Saturn der Qualität von langfristigen Zielen und Ernte aber auch als Hüter für Leben und Tod und der Transformation negativer Ereignisse. Die Saturnqualität entspricht also der 12. Kreuzwegstation der Kreuzigung Jesus an diesem Ort. Es ist deshalb wohl kein Zufall, dass vom Vikar Wegener dieses Bodenmosaik mit Saturnsymbolen hier so angelegt wurde.

Gabelkreuz im Weg unterhalb des Kreisrondells am Anfang des alten Kreuzweges

Eine weitere Besonderheit des Kreuzweges ist, dass er eigentlich zwei Aufgangsrichtungen hat. Der heutige Aufgang erfolgt von der St. Anna Kapelle nach Nordosten direkt am ehemaligen Brunnenbecken vorbei hoch zur 12. Station oben beim Gipfelkreuz. Es gibt aber auch einen zweiten Weg, der im Prinzip der heutige Abgang vom Gipfelkreuz ist. Wenn man an der Mariengrotte vorbei den Weg hoch geht beginnt der zweite Kreuzweg nach der S-Kurve des Weges an einem kleinen Platz mit einem Rondell von konzentrischen Kreisen im Bodenmosaik. Kurz davor ist in der Bodenpflasterung mit Basaltsteinen ein Gabelkreuz angelegt (siehe Bild rechts). Dieses Gabelkreuz ist aber nur so richtig angelegt, wenn man den Weg von unten hoch geht. Wenn man den Weg nach dem Platz mit konzentrischen Kreisen weiter hoch geht gibt es in der Bodenpflasterung bis zum Gipfelkreuz Flächen mit 12 Scheibenkreuzen, die mit weißen kleineren Steinen und mit weißen Trennungslinien gestaltet wurden (siehe Bild links). Dieser Kreuzweg entspricht wohl aufgrund des Ursprungszustands des Bodenpflasters noch dem von dem Wegener im 19.Jahrhundert angelegten Kreuzweg. Dieser Teil des Kreuzweges mit den Scheibenkreuzen liegt dabei auch genau auf der geomantischen Kraftlinie bzw. auf der Innenseite des römischen Kastells. Dies entspricht auch der etruskischen bzw. römischen Bautradition, dass auf der Innenseite einer Befestigungsanlage immer die positiven Kraftlinien sind, damit die Soldaten mehr Kraft und Energie für die Verteidigung haben.

Bodenmosaik mit Scheibenkreuze im alten Kreuzweg oberhalb des Kreisrondells Richtung Gipfelkreuz

Das Kreisrondell am Anfangspunkt dieses Kreuzweges liegt darüber hinaus radiästhetisch direkt auf einem Kreuzungsbereich der geomantischen Kraftlinie mit einer Wasserader (in der Grafik oben bei ‚2). Der Kreuzungsbereich am Kreisrondell hat eher eine ausgeglichene Yin-/Yang-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Wassers und Feuer-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Holz, und Feuer. Der Ort hat eher eine dynamische anregende Grundqualität, die durch die Energien der Erdstrahlenkreuzung hier noch gefördert wird. Am Rondell ist von vielen eine deutliche Wirbelstruktur wahrnehmbar und in der Mitte gibt es eine Ruhe (wie im Auge eines Hurrikans). Energetisch gibt es hier eine gute Verbindung zum Himmel und zur Erde. Bei der Zuordnung zu dem Trinitätsaspekt der drei Göttinnen entspricht die Gesamtqualität des Rondells der roten Göttin (christlich Margaret).

Wer will kann auch einmal ausprobieren, ob man beim weiteren Gehen zum Gipfel die Mitten der Scheibenkreuze oder die Trennungslinien dazwischen auch blind finden kann. Viele haben direkt in der Mitte eines Kreuzes oder auf einer Trennungslinie ein deutliches Gefühl von Mitte bzw. Schwelle. Diese für viele oft eindeutigen Körperreaktionen an diesen Stellen sind ein deutliches Zeichen, das der Vikar der Sixtuskirche Theodor Casp. Wegener, der den Kreuzweg angelegt hat, wohl sich bewusst diese Stellen für seine Kreuzwegstationen ausgesucht hat.

Die Mariengrotte unterhalb des Annabergs in Haltern am See

Es ist auch gut möglich, dass er auch bewusst den Platz für die Mariengrotte sich ausgesucht hat. Hier treffen sich radiästhetisch eine Verwerfung mit zwei Wasseradern (in der Grafik oben bei 1). Der Kreuzungsbereich hat eher eine deutliche Yin-Qualität und bei den Elementezuordnungen der westlichen vier Elemente eher eine Präsenz des Wasser- und Erd-Elements und bei den östlichen fünf Elementen eher eine Präsenz von Erde, Metall und Wasser. Der Ort hat eher eine erdhafte dunkle Grundqualität, die für viele nicht unbedingt als positiv wahrgenommen wird. Es gibt für viele eine eindeutige Schwelle vor dem Zaun, die nicht einlädt überschritten zu werden. Energetisch gibt es hier eine gute Verbindung zu den Ahnen und zum Thema der Auferstehung und der Wiedergeburt. Bei der Zuordnung zu dem Trinitätsaspekt der drei Göttinnen entspricht die Gesamtqualität des Platzes vor der Mariengrotte der schwarzen Göttin (christlich Katharina).

Aus geomantischer Sicht sind die energetischen Qualitäten und Kraftpotentiale des Annabergs auch heutzutage noch deutlich wahrnehmbar. Es ist deshalb wohl kein Wunder das hier am heutigen Annaberg eine so alte und starke Wallfahrtstradition entstanden ist und die St. Anna Kapelle mit der Anna-Selbdrittfigur und der Kreuzweg auf den Annaberg errichtet wurden.

Auch wenn die oben geäußerte Vermutung einer vorchristlichen Tradition mit einem Matriachatsheiligtum oder einem Heiligtum der drei Matronen oder drei Beten auf dem Annaberg vielleicht nicht zutreffen, hat der Annaberg auf jeden Fall als ein Wallfahrtsort mit Heilungen und Wundern eine sehr alte und starke spirituelle Bedeutung, die aus geomantischer Sicht auf die besondere Bedeutung der Landschaft zurückzuführen ist.

 

Essenz der geomantischen Betrachtungen zur Annabergkapelle und zur Tannenbergkapelle

Die Annabergkapelle und die Tannenbergkapelle in Haltern am See am Nordrand des Ruhrgebiets sind aus geomantischer Sicht eindrucksvolle Beispiele, dass auch hier in der Region die Menschen die Erscheinungen und Auswirkungen der Erde wahrgenommen und für den Standort ihrer heiligen Orte ausgesucht haben.

Die Menschen haben diese heiligen Orte aufgesucht, um einen besseren Kontakt mit der göttlichen Ganzheit dieser Welt zu bekommen, um zum Beispiel Prognosen für künftige Zeiten zu erhalten (Geo = Erde / Mantik = Weissagung) oder mittels Opfergaben an diesen Orten eine Fürsprache für den eigenen Lebensweg zu erhalten.

Die genaue Positionierung der Annabergkapelle und der Tannenbergkapelle auf den oben beschriebenen geomantisch besonderen Plätzen und radiästhetischen Kraftorten sind ein Beleg, dass diese Standorte nicht per Zufall für den Kapellenbau ausgewählt wurden, sondern ein großes Wissen von der besonderen Wirkung dieser Orte bereits vorher vorlag.

Auch gibt es bei beiden Orten Quellen, die Heilungen und Wunder verursacht haben und auch eine spirituelle Bedeutung haben. Diese Quellen waren für die Bevölkerung etwas besonderes zu denen es sich gelohnt hat auch größere Wege und Wallfahrten hin zu machen.

Das mit beiden Kapellen das Gnadenbild mit der Annan Selbdrittfigur in Verbindung steht bzw. die Figur dort mal war bzw. heute noch ist kann ein Zeichen dafür sein, dass beide Orte für die Bevölkerung eine ähnliche Wertschätzung oder zu mindestens Orte für eine gleiche Heiligenverehrung der Mutter Anna waren und auch heute noch sind.

Dass die alte Annabergkapelle auf dem Tannenberg lange Zeit verfallen und keine große Wallfahrtstätte wurde liegt wohl auch daran, dass aus geomantischer Sicht die energetischen Kraftpotentiale am Tannenberg nicht so groß sind, wie am heutigen Annaberg. Beim Tannenberg fehlt die unterstützende Kraft der Landschaft. Der heutige Annaberg dagegen hat starke Landschaftsdrachen und eine günstige Konstellation der fünf Tiere der Landschaft. Darüber hinaus gibt es am Tannenberg nur ein Kraftzentrum, dagegen sind am Annaberg mehrere Kraftzentren vorhanden. Beide Kapellen sind aber auch Beispiel für die energetischen Wurzeln dieser Region, die auch heutzutage immer noch eine wichtige feinstoffliche Basis dieser Region darstellen.

Der Wasserdrachen der Lippe unterhalb des Annabergs in Haltern am See

Leider sind oft im Ruhrgebiet viele der natürlichen energetischen Strukturen, die auch die Basis vieler Orte im Ruhrgebiet darstellten durch Industrialisierung und Besiedlung verloren gegangen. In Haltern am See sind aber mit dem Annaberg und der Lippeaue und der Tannenberg mit der Hohen Mark noch vieles der ursprünglichen Qualitäten der Landschaft sichtbar und spürbar. Auch heutzutage sind hier bei den alten heiligen Orten diese ursprünglichen energetischen Qualitäten der Landschaft noch wahrnehmbar. Wer will kann also immer noch die positive Kraft der Landschaft hier für sich entdecken.

Weitere Infos:

Weitere Infos gibt es auch in meinem Seminarskript und dem Powerpoint-Vortrag zum Thema: „Geomantie, Kraftorte und heilige Plätze“. Wer will kann auch gerne einmal an einer geomantischen Führung teilnehmen auf der man die dann gemeinsam mit anderen zusammen unter Anleitung die oben erwähnten Orte entdecken und erleben kann (siehe auch unter Veranstaltungen & Veröffentlichungen).

 

Literaturtipps und Quellenangaben:

Johannes Dörnemann, „Naturpark Hohe Mark“, Hrsg. Maturpark Hohe Mark e.V., Münster, 1994

Hans-Günther Schneider, Bernhard Holländer, „Das wundertätige Kreuz zu Haltern“, ist auch Bd. 143 der “Grosse Kunstführer“, München, 1986

Hans-Günther Schneider „Wallfahrtskirche Annaberg“, ist auch der „Schnell Kunstführer“ Nr. 1340, Regensburg, 1998

Heinz Günter Horn (Hrsg.) „Die Römer in Nordrhein-Westfalen“, Stuttgart, 1987

Marwitz „Barocke Kunstwerke auf dem Annaberg“, Kirchenflyer, ohne Jahr und Ort

Hans-Bernd Kloth u. Karl-Heinz Paul „Die Tannenberg-Kapelle“, im Infoblatt der ´Nachbarschaft Tannenberg´ aus der Tannenberger-Kapelle und aus „800-Jahre Kirchengemeinde St.Lambertus Lippramsdorf, 1988
in Website http://www.heimatarchiv.lippramsdorf.de/programm/index.html unter Artikel/Beiträge von A bis Z bei  „T“

Website Annaberg: Pfarrei St. Sixtus (st-sixtus.de)

Siegmar von Schnurbein, „Die römischen Militäranlagen in Haltern“, Münster, 1974

Website LWL | Ausstellungen | Projekte | Forschung – LWL-Römermuseum Haltern am See (lwl-roemermuseum-haltern.de)

Harald von Petrikovits „Matronen und verwandte Gottheiten“, in ´Beihefte Bonner Jahrbücher Bd. 44´, Bonn, 1987

Friedrich Muthmann „Mutter und Quelle“, Mainz, 1975

Dr. Heino Pfaffenschmid „Das Weihwasser im heidnischen und christlichen Cultus“ Hannover, 1869

Karte General Major von Le Coq Sektion (Hrsg.) Nr.15 aus 1805, gedruckt 1812, Berlin, Nachdruck des Landesvermessungsamt NRW, 1984

digitale topographischen Karte NRW 1:50.000(Version 3.0), Landesvermessungsamt, Landesvermessungsamt NRW, Bonn, 2001

Reiner Padligur „Geomantie, Kraftorte und heilige Plätze“, Witten, 2022 (siehe Veröffentlichungen)


Zuletzt überarbeitet am 23.05.2022