geomantische Traditionen

bei Kirchen und sonstigen heiligen Orten

Kevelaer Gnadenkapelle auf Kraftplatz
Die Kevelaer Gnadenkapelle steht auf einem Kraftplatz bei dem schon viele Wunderheilungen sich ereignet haben.

Bei traditionellen alten heiligen Orten und Standorten von alten Kirchen wurde oftmals ein geomantischer Kraftort ausgewählt, der eine starke spirituelle Wirkung auf den Menschen ausgübt hat.

Die spirituelle Wirkung des Ortes wurde von der Bevölkerung wahrgenommen und deshalb gezielt für Rituale, Jahreskreisfeste und Opferungen ausgesucht, da man an diesen einen engeren Kontakt zu den göttlichen Wirkungskräften dieser Welt wahrgenommen an.

Dortmund_Reinoldikirche
Dortmunder St. Reinoldi-Kirche (Ursprungsbau vor 1060) direkt am Wegekreuz des Hellwegs mit der Nord-Südachse (heute B 54) – das energetischen Zentrum der Stadt Dortmund

Dabei wurden oft auch die Aspekten der Landschaftsgeomantie berücksichtigt. Oft wurden Kirchen im Herzen des Ortes, in der Mitte des lokalen Energiezentrums, des Holons der Siedlungsgemeinschaft, errichtet. Falls Kirchen nicht in der Ortsmitte errichtet wurden, dann hatten ihre Standorte statt dessen oftmals besondere Konstellation der Berg- und Wasserdrachen berücksichtigt, wenn z.B. eine Kirche auf einem Berg oder an einer Quelle errichtet wurde.

Darüber hinaus wurden zur genauen Standortfestlegung von besonderen spirituellen Kraftorten, wie z.B. des Altars oder der Kanzel, die regionalen Qualitäten der kleinräumigen radiästhetischen geomantischen Aspekte mit berücksichtigt (siehe z.B. auch unter Erdstrahlen und Kraftlinien).

So waren Eingangspforten, Durchgänge, Umgrenzungen (wie z.B. der umfriedete Hof = Friedhofsmauer) oft auf negative, schwächende Energiestrukturen, wie linksgedrehte Wasseradern, Verwerfungen oder Gitternetzstrukturen errichtet.

Das Kirchengebäude oder der eigentliche Kultplatzbereich wurde dann in der Regel nach den lokalen großflächigeren Strukturen stärkerer Kraftlinien / Leylines ausgerichtet. Besonders häufig trifft dies zu, wenn christliche Kirchen von der Ostausrichtung (Turm/Eingang im Westen – Altar im Osten) abweichen oder wenn der Grundriss einer Kirche nicht geometrisch regelmäßig ist. Dann wurde durch das “schiefe” Gebäude fast immer eine Linienführung einer radiästhetische geomantischen Kraftlinie / Leyline aufgegriffen.

Durch eine Ausrichtung eines Gebäudes nach bzw. auf einer Kraftlinie kann das Gebäude besser in Resonanz zur Kraftlinie treten und die energetische Qualität der Schwingung der Kraftline innerhalb des Raumes verstärken. Ähnlich wie eine Stimmgabel auf einem Instument den angestimmten Ton deutlich hörbarer macht.

Essen-Werden_Abteikirche_St.-Ludgerus
Die Abteikirche St.Ludgerus in Essen-Werden. Die heutige Krypta mit dem Grab des Hlg.Luidger steht direkt auf einem spirituellen Kraftplatz und lag früher vor der 1.Kirche von 849 dort wo ein großer Baum stand.

Im eigentlich Kultplatzbereich bzw. in der Kirche, waren für unterschiedliche kultische, religiöse und sakrale Zeremonien jeweils besondere geomantische Orte ausgesucht worden. Ein Opferplatz oder Altarplatz wurde in der Regel auf einem stärken energetischen Zentrum errichtet, das durch eine Kreuzung von Wasseradern oder geomantischen Zonen erzeugt worden ist. Ein Kanzelplatz wurde auf einem rechtsgedrehten Kreuzungspunkt des Diagonalgitters errichtet. Teilweise wurden Kanzelplätze auch auf Geomantischen Zonen errichtet, wenn diese ebenfalls den Aspekt von spirituellen Mitteilungen und Botschaften beinhalteten. Manche Krypten, Gräber oder Opferplätze sind auf linksgedrehten Kraftlinien errichtet, wenn diese die Qualität von Mumifizierung oder des Erdelements/Yin-Qualität hatten.

Nicht immer wurden bei alten Kultplätzen oder Kirchen alle der oben genannten geomantischen Aspekte berücksicht. Aber man kann immer wieder festellen, das bei besondern heiligen Ort, wie Wallfahrtsorte, immer mehrere dieser geomantischen Aspekte zutreffen.

Leider erfüllt allerdings der aktuelle heute Kirchenbau diese Kriterien oft nicht mehr. Oftmals hatte nur der erste Ursprungsbau diese Kriterien erfüllt. Bei späterern Erweiterungen oder Umbaumaßnahmen sind dann diese Aspekte verloren gegangen. Die Kirche steht zwar noch auf einem geomantischen Kraftort, aber die Außenmauern und die Innengestaltung greifen die Ausrichtungen und Kreuzungspunkte der geomantischen Strukturen nicht mehr auf.

Die Propsteikirche in Bochum ist nach einer geologischen Verwerfung ausgerichtet
Die Propsteikirche in Bochum ist nach einer geologischen Verwerfung ausgerichtet. Die ehemalige Kryta war auf einem Kraftplatz.

Spannend ist es aber immer dann, wenn die Ergebnisse einer radiästhetischen geomantischen Untersuchungen im Nachhinein mit archäologischen Ergebnissen übereinstimmen.

Dann bin ich mir selbst immer sehr sicher, das die eigenen radiästhetischen geomantischen Untersuchungsergebnisse richtig sind, und der Ursprungsbau der Kirche tatsächlich nach geomantischen Kriterien gebaut wurde.

Ideal wäre es deshalb immer, wenn eine geomantische Untersuchung einer Kirche vor einer intensiven Recherche durchführt wird, um die eigene geomantische Analyse dann mit den Ergebnissen der Archeologen oder Kunsthistorikern zu vergleichen.

So wie es z.B. auch bei dem geomantischen Praxisbeispiel von Bochum für die Probsteikirche St. Peter und Paul und bei der Stiepeler Dorfkirche in Bochum-Stiepel gewesen war.

Weitere Infos

Bei den Praxisbeispielen von Kraftorten in Nordrheinwestfalen werden bei fast allen Orten die geomantischen Hintergründe, die zur Auswahl eines Kirchenstandorts oder des heiligen Ortes mit beigetragen haben, vorgestellt.

Wer will kann sich auch gerne die Vortrags-CD zum Thema: „Geomantie, Kraftorte und heilige Plätze“ erwerben, in der die verschiedenen geomantischen Aspekte Heiliger Orte vorgestellt werden.

Wer will kann auch gerne an einem meiner Seminare zum Thema Heilige Ort teilnehmen, um die spirituelle Dimensionen der Geomantie für sich kennen zu lernen oder zu vertiefen.

 

©  2019  Wohn- und Geschäftsberatung Reiner Padligur
Alte Str. 37 b, 58452 Witten, Internet: www.geomantie.nrw

 

 

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Zuletzt überarbeitet am 14.01.2019