Kraftorte können individuell einen großen Einfluss haben

Die Burghöhle am Klusenstein im Hönnetal bei Menden ist eine bronzzeitliche Kulturhöhle
Ein natürlicher Kraftort – Die Burghöhle am Klusenstein im Hönnetal bei Menden ist eine bronzzeitliche Kulturhöhle mit Funden z.B. von Knochenflöten und Bernsteinschmuck

Es gibt viele natürliche Gegebenheiten, die für viele subjektiv die Qualität eines Kraftplatzes haben. Oft sind es Orte auf einem Berg, am Meer oder mit einer weiten Aussicht oder aber auch in der Nähe von alten großen Bäumen.

Diese Gegebenheiten natürlicher Kraftorte erklären aber noch nicht, warum einzelne Orte manchmal auch tiefe innere Gefühle und Gedanken auslösen können. In der Regel sind an besonderen Kraftplätzen darüber hinaus auch noch feinstoffliche Qualitäten vorhanden, die mit lokalen besonderen Strukturen der Erdenergien im Zusammenhang stehen. So können Wasseradern, Verwerfungen und Leylines, aber auch stärkere Gitternetzkreuzungen das Kraftpotential eines Ortes deutlich erhöhen. Durch diese radiästhetischen Strukturen bekommt der Ort auch erst die besondere Qualität, die ihn zu einem Heilungsort, einem Weissagungsort oder ein Ort für spirituelle Wahrnehmungen werden lässt.

Je stärker diese beiden Bedingungen an einem Ort vorhanden sind, desto größer ist die subjektive Kraftwirkung und Bedeutung dieses Ortes. Solchen starken Kraftplätze wurden auch schon in der frühen Siedlungsgeschichte von den Menschen wahrgenommen und entsprechend dann öfters aufgesucht und im Kulturbrauchtum berücksichtigt.

Oft stehen deshalb solche Kraftorte auch mit Geschichten, Sagen und Ereignissen aus dem Volksbrauchtum in Verbindung (siehe z.B. auch Megalithen in NRW). Diese Überlieferungen sind oft auch ein Indiz für die feinstoffliche Qualität des Ortes oder für die Hervorhebung der Wertschätzung zu diesem Ort.

Darüber hinaus gibt es aber auch künstliche Kraftorte, die durch eine bewusste Gestaltung oder eine rituellen Nutzung des Menschen sich manifestiert haben. Dabei wird durch Gestaltung oder Rituale ein Ort so verändert, das subjektiv an diesem Ort eine größere Unterstützung und Aktivierung der feinstofflichen Helfer oder göttlichen Kräfte für die Ziele und Wünsche der Gemeinschaft vorhanden ist. Bei vielen alten Kirchen, Begräbnisstätten und auch Richterplätzen kann man dies auch oft noch feststellen. Mit einer geomantischen Gestaltung kann im Prinzip jeder Ort zu einem Kraftplatz werden.

Kraftort können alleine durch bestimmte Ausmaße eines Gebäudes (z.B. im Goldenen Schnitt), durch Verwendungen von kraftvollen Baumaterialien (z.B. Holz oder Kalkstein) und durch regelmäßige Rituale (z.B. Gottesdienste) gestaltet und aktiviert werden.

Starke Kraftplätze kombinieren die natürlichen und künstlichen Kraftortqualitäten

Ausserdem gibt es einen geomantisch angelegten Kreuzweg.
Die Annaberger Kapelle in Haltern am See steht auf geomantischen Kraftort, der von den Römern als Kastell genutzt wurde und bei dem es früher auch eine Heilquelle gab.

Je mehr an einem Ort die natürlichen Bedingungen für einen Kraftort und die künstlichen Veränderungen und Gestaltungen für einen Kraftort vorhanden sind, desto stärker wird er individuelle aber auch von einer Gemeinschaft als Kraftplatz wahrgenommen (siehe auch: spirituelle Orte).

So befinden sich z.B. viele alte Heiligtümer auf einer Erhebung gegenüber der Ortschaft, also auf einem Yang-Ort, mit einer subjektiven größeren Nähe zum Himmel, und in vielen alten Kirchen sind die Altäre, Kanzeln und Krypten an radiästhetisch besonderen Stellen positioniert. Auch die Ostung unserer christlichen Kirchen ist auf den Wunsch nach einer richtigen “Orientierung” (nach Osten zum Orient) zurückzuführen. Durch die bauliche Umgrenzung eines Raumes, z.B. durch die “Umfriedung” des Kirchhofes, soll darüber hinaus die Energie an einem Ort gesammelt werden (ein Ort des Friedens schaffen werden).

Um die Wirkung eines Krafplatzes noch zu erhöhen wurden bzw. werden bei Kraftplatzgestaltung lokale oder thematische Resonanzaspekte berücksichtigt. Dabei spielen die Auswahl des Standorts der Mitte (die Axis Mundi – die Himmelsachse), die Ausrichtung (Leyline), Größe und Form des Kraftortes, als auch die Verbindung zwischen Himmel und Erde (der Omphalos – der Nabel der Welt) zu den höheren Wirkungskräften unsere Welt eine wichtige Rolle.

Bei den diversen Praxisbeispielen von Kraftorten finden Sie bei den Beschreibungen und Analysen diese Kombination von natürlichen und künstlichen Gegebenheiten wieder. Diese Vielschichtigkeit ist aber oft erst der Schlüssel für die besondere geomantische Qualität an diesen Orten und für die Zuordnungen eines Ortes als Kraftplatz.

Bei den Praxisbeispielen von Kraftplatzgestaltungen finden Sie einige praktische Umsetzungsmöglichkeiten, wie man Kraftplätze selber gestalten kann.

 

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Zuletzt überarbeitet am 25.01.2019